Deutscher Gewerkschaftsbund

19.05.2015

Diskussionsrunde Mindestlohn in Sonneberg

Seit 1. Januar 2015 gilt in der Bundesrepublik der allgemeine, gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Nach langen Auseinandersetzungen wurde damit eine gewerkschaftliche Forderung von der Politik umgesetzt, von der insbesondere in Ostdeutschland viele Beschäftigte profitieren. In den kommenden Monaten wird es darum gehen, die Regelungen in der Praxis durchzusetzen.

Deshalb wollen wir gemeinsam eine erste Zwischenbilanz ziehen:

• Wie sehen die genauen Regelungen aus, welche Ausnahmen existieren, wie ist die Dokumentationspflicht geregelt?

• Wie sind die ersten Erfahrungen der betroffenen Kolleginnen und Kollegen mit dem Mindestlohn in den Betrieben?

• Welche Schlupflöcher versuchen Arbeitergeber zu nutzen?

• Und was sind die Perspektiven gewerkschaftlicher Arbeit für ein gutes Leben jenseits des Mindestlohns?

Programm:

3. Juni 2015, 18:00 Uhr, Sonneberg Diskussionsrunde MINDESTLOHN

Ort: Stadtteilzentrum Wolkenrasen, Wolke 14 Friesenstraße 14, Sonneberg

Begrüßung

Die gesetzlichen Regelungen im Überblick

Horst Weisheit, Rechtssekretär DGB-Rechtsschutz GmbH

Aktuelle betriebliche Praxis und gesellschaftliche Perspektiven

• Uwe Laubach, 1. Bevollmächtigter IGM Vwst. Eisenach/Gotha

• Jens Löbel, Gewerkschaftssekretär NGG Region Thüringen

• Horst Weisheit, Rechtssekretär DGB-Rechtsschutz GmbH

• Thomas Schmidt, Gewerkschaftssekretär DGB Hessen-Thüringen

Moderation: Frank Lipschik, DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.

Wir laden alle Interessierten und Betroffenen herzlich ein, mit uns ins Gespräch zu kommen.

 


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