Deutscher Gewerkschaftsbund

24.11.2016

DemokratieberaterInnen für den DGB Bezirk Hessen-Thüringen

Julia Wilke

Julia Wilke

Julia Wilke

Mein Name ist Julia Wilke und ich lebe in Jena. Dort habe ich mein Soziologiestudium mit Schwerpunkt Arbeits- und Wirtschaftssoziologie abgeschlossen. Durch die Studieninhalte bin ich zur Gewerkschaftsarbeit gekommen. Bisher habe mich in der DGB Jugend in der Bildungsarbeit engagiert und danach meine Berufseinstieg in einem gewerkschaftlichen Projekt angestrebt, weil mir Solidarität und gute Arbeit- und Lebensbedingungen für alle am Herzen liegen. Meine Freizeit verbringe ich oft mit Familie und Freunden, bin gerne draußen und kümmere mich um zwei Shetlandponys.

Wo und wie bist du im DGB aktiv?

Als Projektkoordinatorin von „Gut beraten?! Mit Konzept“ bin ich bis jetzt viel im DGB Thüringen herumgekommen, habe die Arbeit einiger Kreis- und Stadtverbände näher kennengelernt, mit allen InteressentInnen für die DemokratieberaterInnenausbildung gesprochen und die ausgebildeten BeraterInnen weiter unterstützt. Nach den Bedarfen der Stadt- und Kreisverbände haben wir auch thematische Fortbildungen angeboten und umgesetzt, sodass ich hier auch einiges Wissen zugewinnen konnte.

 

Was motiviert dich gerade für deine Ehrenamtsarbeit besonders?

Ich finde es wichtig, mich für eine Gesellschaft zu engagieren, die solidarisch ist und somit Ausgrenzung entgegentritt. Politische Arbeit ist dabei ein Weg, der mir Spaß macht, weil ich mit verschiedenen Menschen ins Gespräch komme, voneinander lernen möglich ist und daraus gemeinsame Aktionen entstehen können. Ich habe Respekt vor dem was die Ehrenamtlichen und auch Hauptamtlichen im DGB leisten, möchte gerne weiter ein Teil davon sein und diese unterstützen.

Was findest du an Beratung gut?

Die Struktur eines Beratungsgesprächs ist eine hilfreiche Methode um Gespräche konstruktiv zu führen, weil darin Elemente enthalten sind, die bei normalen Alltagsgesprächen oft fehlen. So ist Zeit und Raum für außergewöhnliche Fragen. Es ist sehr schön zu sehen, wie viel diese bewirken können, wenn dadurch festgefahrenen Situationen aufbrechen und neue Lösungswege entstehen. Bis jetzt habe ich immer erlebt, dass die Fallgebenden zufrieden aus der Beratung gehen. Das empathische Mitgehen mit dem Erzählten fällt mir leicht, gut ist daher auch die Beratungsgrundregel: „Der Fall bleibt bei dem/der FallgeberIn und wird nicht von dem/der BeraterIn gelöst.“

In welchem Themenfeld kannst du besonders gut unterstützen?

Da es bei einer Beratung auch hilfreich ist, einen gewissen Abstand zum Thema zu haben, sind Themen aus der Arbeit der Kreis- und Stadtverbände allgemein für mich passend, da ich in keinem direkt eingebunden bin. Ich freu mich weiter ehrenamtlich für den DGB Thüringen als Demokratieberaterin unterwegs zu sein und habe dafür keine besonderen Themenfelder.

Kathrin Heinrich

Kathrin Heinrich

Kathrin Heinrich

Mein Name ist Kathrin Heinrich. Ich arbeite als Projektleiterin für das Projekt „Gut beraten?! Mit Konzept“ bei Arbeit und Leben Thüringen e. V. Gewerkschaftlich organisiert bin ich bei der GEW Erfurt und mein ehrenamtliches Engagement liegt vor allem im sozialen Bereich. Wenn neben Familie, Arbeit und Ehrenamt noch Zeit ist, spiele ich Schwarzlichttheater und genieße spannende Filme, gute Musik oder auch gern mal das süße Nichtstun.

Wo und wie bist du im DGB aktiv?

Als Projektleiterin von „Gut beraten?! Mit Konzept“ gehört es zu meinen Aufgaben, die über das Projekt ausgebildeten DGB-Demokratieberater*innen zu betreuen und selbst als Demokratieberaterin für den DGB aktiv zu sein. Das macht mir großen Spaß und ich bin sehr glücklich, das tun zu dürfen, denn ich arbeite sehr gern mit Menschen, die sich für eine Sache, eine Idee, ein Ziel begeistern können. Und zwar so sehr, dass sie zusätzlich zu persönlichen Interessen, zu Job und Familie stets Zeit und Energie aufbringen, um sich zu engagieren und sich damit uneigennützig für andere Menschen einsetzen.

Was motiviert dich gerade für deine Ehrenamtsarbeit besonders?

Ich kann es nicht ertragen, wenn Menschen ungerecht behandelt werden oder wenn ihnen, in welcher Form auch immer, Gewalt angetan wird. Mich im Ehrenamt für gewaltfreies, wertschätzendes Miteinander einzusetzen und dadurch Menschen bessere Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes, angstfreies Leben schaffen zu können, ist für mich Motivation.

Was findest du an Beratung gut?

Schon die Gesprächssituation, die für eine Beratung geschaffen wird, ist gut. Es nimmt sich jemand Zeit, um sich ausschließlich mit der Frage, dem Problem, einer Herausforderung eines anderen Menschen auseinanderzusetzen. Für mich die beste Möglichkeit, um auf andere Perspektiven, neue „Horizonte“ zu stoßen. Beratung bietet bestmögliche Unterstützung bei der Suche nach Lösungen, ohne zu bevormunden, ohne zu bewerten. In der Ausbildung zur Demokratieberaterin habe ich gelernt, die richtigen Fragen zu stellen. Und es funktioniert. Das fasziniert mich.

In welchem Themenfeld kannst du besonders gut unterstützen?

Zu begleiten, wenn Entscheidungen getroffen, verschiedene Aspekte abgewogen werden müssen, das kann ich mir gut vorstellen. Egal, ob für eine Gruppe oder einzelne Personen. Auch wenn es darum geht, neue Ideen für „traditionsbeladene“ Aufgaben zu entwickeln, kann ich gut unterstützen.

Olaf Kämpfer

Olaf Kämpfer

Olaf Kämpfer

Mein Name ist Olaf Kämpfer. Ich arbeite als freigestellter Betriebsratsvorsitzender bei Schmitz Cargobull Gotha GmbH. Neben meiner Familie und sportlichen Hobbys engagiere ich mich vielfach gemeinnützig, z. B. als ehrenamtlicher Richter.

Wo und wie bist du im DGB aktiv?

Seit gut vier Jahren bin ich ehrenamtlicher Kreisvorsitzender des DGB Kreisverbandes in Gotha. Ich wurde von der IG Metall, in der ich vielfach aktiv bin und mehrere Funktionen innehabe , zum DGB KV delegiert und bin heute froh drum, da wir viel mit dem KV auf die Beine stellen. Wichtig ist dabei besonders Ansprechpartner zu den acht Gewerkschaften möglichst vor Ort in Gotha anbieten zu können. Damit die Präsenz der Gewerkschaften greifbar und verstärkt wird. Schließlich fühlen wir uns der traditionellen Arbeiterbewegung verpflichtet, die in Gotha eine lange Geschichte hat. Neben politischen Aktionen machen wir auch kulturelle Veranstaltungen. Gerade sind wir in der Vorbereitung zu einer politischen Informationsveranstaltung, in der wir uns mit den aus Arbeitnehmersicht relevanten Aspekten im AfD-Parteiprogramm auseinandersetzen.

Was motiviert dich gerade für deine Ehrenamtsarbeit besonders?

Das Motto: Nie die Hoffnung verlieren und versuchen die Welt ein Stückchen gerechter zu machen. Dienst an der Gesellschaft leisten zu wollen, ist der Antrieb für meine Ehrenamtsarbeit. Und wenn ich dabei ein zufriedenes Gesicht sehe, nach einer Beratung zum Beispiel, dann motiviert mich das besonders weiterzumachen.

Was findest du an Beratung gut?

Dass Beratung als Methode ganz auf, möglichst gewaltfreie, Kommunikation setzt. In meinem beruflichen wie privaten Lebensweg habe ich mittlerweile verinnerlicht, dass mit guter Kommunikation so viel mehr erreicht werden kann, als mit Druck. Zudem bin ich dadurch auch gelassener und ruhiger geworden. Diese Erfahrung gebe ich gerne weiter. Und es ist eine sehr spannende Aufgabe andere bei ihrer Problem- oder Konfliktbearbeitung begleiten zu können.

In welchem Themenfeld kannst du besonders gut unterstützen?

Generell bei zwischenmenschlichen Problemen möchte ich gerne beraten. Inhaltlich bin ich nicht festgelegt, kann mir Themen vorstellen, die ich durch meine Erwerbs- und Ehrenamtsbiographie kenne, sowie auch Themen mit denen ich bisher noch nichts zu tun hatte.

Peter Bellstedt

Peter Bellstedt

Peter Bellstedt

Mein Name ist Peter Bellstedt, ich bin gelernter Betriebsschlosser und arbeite seit 1980 als Baumaschinist. Ich trat 1975 während meiner Lehre in die Gewerkschaft ein. In der IG BAU engagierte ich mich im Laufe der Jahre immer mehr, da ich feststellen musste, Arbeitnehmerrechte kommen nicht von allein. So arbeite ich ehrenamtlich u. a. als Vorsitzender der Fachgruppe gewerbliche Arbeitnehmer des Bauhauptgewerbes des Bezirksverbandes Nordthüringen und als Betriebsratsmitglied. Neben der Gewerkschaft bin ich aber auch in meiner Heimatstadt Mühlhausen in anderen Vereinen aktiv unterwegs.

Wo und wie bist du im DGB aktiv?

Im DGB KV Unstrut-Hainich-Kreis bin ich Mitglied und vertrete dort die IG BAU. Die Arbeit im DGB ist mir wichtig, weil ich dort mit den anderen Branchengewerkschaften in Kontakt komme und wir unter anderem über wichtige politische Themen, zum Beispiel Rente, und Probleme aus unserem Arbeitsleben diskutieren und diese gemeinsam mit unseren Möglichkeiten angehen.

Was motiviert dich gerade für deine Ehrenamtsarbeit besonders?

Menschen zu helfen und wenn dabei dann eine gute Resonanz kommt, motiviert mich das umso mehr meine Ziele zu erreichen. Es ist mir wichtig mich für Arbeitnehmerinteressen einzusetzen, und wenn ich merke, die Kolleginnen und Kollegen stehen hinter mir, bestätigt das mein Gefühl den richtigen Weg zu gehen. Wenn Ehrenamtliche nicht wären, würde vieles in unserer Gesellschaft nicht oder schlecht funktionieren. Mein Motto ist „Steter Tropfen höhlt den Stein“, deswegen sage ich, viele „Kleine“ können etwas „Großes“ bewegen und gemeinsam zum Erfolg kommen.

Was findest du an Beratung gut?

Das es gelingt Menschen in Situationen, die für sie verfahren sind und vielleicht aussichtslos wirken weiterzuhelfen. Weil das Problem aus verschiedenen Gesichtspunkten betrachtet und so deutlich wird: „Mensch da ist doch noch was zu machen“. Außerdem gefällt mir, dass bei Beratung wie wir es machen, die Person das Gefühl hat die Lösung selbst erreicht zu haben und es ist ja auch so. Damit geht sie in Zukunft selbstbewusst mit dem Problem um, weil sie mehr Klarheit hat.

In welchem Themenfeld kannst du besonders gut unterstützen?

Wichtig sind mir die Herangehensweise und der Draht, der in der Beratung zueinander herrscht. Ich bin offen für verschiedene Themen und werde im Einzelfall entscheiden, ob ich darin gut unterstützen kann.

Julia Langhammer

Julia Langhammer

Julia Langhammer

Mein Name ist Julia Langhammer. Ich arbeite hauptamtlich in der DGB-Region  Thüringen. Auch ehrenamtlich engagiere ich mich sozial und politisch, zum Beispiel als Stadträtin in Jena und als Versichertenberaterin bei der Deutschen Rentenversicherung. In meiner Freizeit fahre ich gerne Rad, schaue Serien und genieße, auch mal nichts zu tun.

Wo und wie bist du im DGB aktiv?

Als Gewerkschaftssekretärin bin ich für die Kreisverbände Weimar/Weimarer Land, Eisenach/Wartburgkreis, Saale-Orla, Sömmerda und den Kyffhäuserkreis zuständig. Seit einiger Zeit mache ich auch Sozialpolitik und betreue das grandiose Bildungsprojekt „Gut beraten?! Mit Konzept“.

Was motiviert dich gerade für deine Ehrenamtsarbeit besonders?

Ungerechtigkeit regt mich unheimlich auf und dagegen was zu tun, das ist meine Motivation im Ehren- wie im Hauptamt. Privat und in der politischen Arbeit ist mir ein faires Miteinander sehr wichtig. Und ich möchte, dass das auch im Arbeitsleben gilt!

Was findest du an Beratung gut?

Beratung ist für mich eine gute Methode, um mit den betreffenden Menschen gemeinsam zu schauen, was sind ihre Potenziale und was sind Schwächen, an denen gearbeitet werden kann, um eine Situation zu verbessern. Ziel ist es dabei, lösungsorientiert und konstruktiv gemeinsam Entwicklungen anzuschieben. Es ist für mich spannend,  dadurch Prozesse der Organisations- und Teamentwicklung begleiten zu können. Mich hat überzeugt und auch überrascht, welche guten Lösungen herauskommen, wenn sich eines Problems oder einer Herausforderung mittels systemischer Beratung angenommen wird.

In welchem Themenfeld kannst du besonders gut unterstützen?

In Begleitung von Gruppenprozessen möchte ich mich gerne weiter ausprobieren. Mir kommt es darauf an, die Weiterentwicklung der DGB-Kreisverbände und die einzelnen Mitglieder in ihrer Arbeit zu unterstützen und sie mit den Ressourcen auszustatten, die sie brauchen, um sich gern und erfolgreich im DGB ehrenamtlich zu engagieren.

Constanze Truschzinski

Constanze Truschzinski

Constanze Truschzinski

Mein Name ist Constanze Truschzinski. Schon lange engagiere ich mich im sozialen und politischen Bereich, meine Themen sind Querschnittsthemen. Mir ist es wichtig Menschen zu ihrem Recht zu verhelfen, denn die Menschenwürde ist unantastbar.  Ich arbeite als Sachbearbeiterin in der Verkehrsorganisation.

Wo und wie bist du im DGB aktiv?

Im DGB bin ich ehrenamtlich als stellvertretende Kreisvorsitzende im Saale-Orla-Kreis aktiv. Meine Themenschwerpunkte sind dabei der Mindestlohn und alle sozialen Fragen nach den Sozialgesetzbüchern, wie Grundsicherung oder gesellschaftliche Teilhabe.

Was motiviert dich gerade für deine Ehrenamtsarbeit besonders?

Ich liebe die Augenhöhe. Mit Menschen auf einer Ebenen zusammenarbeiten zu können ist daher für mich zentral und das finde ich im Ehrenamt. Daneben motiviert es mich, dass die Arbeit gegen Ausgrenzung und Stigmatisierung von Menschen immer wieder erfolgreich war und ist. Treibende Kraft für mein Engagement ist das Ziel, dass sich alle Menschen frei entfalten können und ihren Lebensunterhalt bekommen, ohne Zwang und Druck so sein zu müssen, wie es andere „erwarten“.

Was findest du an Beratung gut?

Das die Beratungsmethode jeden Einzelfall für sich betrachtet und dabei immer individuelle Lösungen herauskommen. Es gibt also keine Patentlösungen für Probleme, die dann immer so angewendet werden. Das finde ich eine sehr passende Herangehensweise. Zudem kann man aus jedem Beratungsfall etwas für sein eigenes zukünftiges Handeln lernen.

In welchem Themenfeld kannst du besonders gut unterstützen?

In sozialen Beratungsfällen, aber auch in Strukturfragen. Aber ich kann es mir auch gut vorstellen, in Fällen, in denen es um Diskriminierung geht, zu unterstützen.

Ute Walther

Ute Walther

Ute Walther


Ich heiße Ute Walther und wohne im Saale-Orla-Kreis.  Gelernt habe ich Zootechnikerin in der Rinderproduktion und Einzelhandelskauffrau.  Zurzeit arbeite ich als Auslieferungsfahrerin zum größten Teil für Medikamente. Der Job macht mir Spaß, weil ich gerne unterwegs bin.

Wo und wie bist du im DGB aktiv?

Ich bin ehrenamtliche Vorsitzende des DGB KV in Saale-Orla-Kreis. Gewerkschaftliche Arbeit bei ver.di und im DGB ist mir schon lange wichtig, daher bin ich im Kreisverband seit seiner Gründung aktiv. Am DGB finde ich die politische Arbeit und die Überparteilichkeit gut.


Was motiviert dich gerade für deine Ehrenamtsarbeit besonders?

Mir ist es wichtig, die Interessen für mich und meine Kolleginnen zu vertreten bzw. zu erstreiten. Darin habe ich Erfahrung, gebe diese gerne weiter und möchte helfen. Themenschwerpunkte meines Engagements sind der Einsatz für bessere Arbeitsbedingungen und den Mindestlohn. Man sollte nicht alles unwidersprochen hinnehmen was die Politik uns "weiß machen" will, gerade wenn man überzeugt ist, dass es falsch ist. Unterstützung bekomme ich von den Hauptamtlichen des DGB und von ver.di.

Was findest du an Beratung gut?

Ich muss keine Schuldfrage klären und keine Lösung vorgeben. Mir gefällt es, dass in Beratungen offen gegangen wird und dadurch neue Sichtweisen entstehen. Ich kann den Menschen zuhören, sie mitnehmen und auch mal unterstützen in eine andere Richtung zu gehen. Teil davon kann es auch sein, ihnen aufzeigen, was geht und was man hinnehmen muss, wenn z. B. ein Gericht entschieden hat.

In welchen Themenfeld kannst du besonders gut beraten?

In soziale Fragen und in Konfliktfällen.

Michael Lemm

Michael Lemm

Michael Lemm

Mein Name ist Michael Lemm und ich bin leidenschaftlicher Gewerkschafter. Als gelernter Industrieelektroniker und Mitglied in der IG Metall setze ich mich seit 1993 für die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei der Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach GmbH ein, inzwischen als freigestellter Betriebsrat. In Kombination mit meinen politischen Aktivitäten als Kreisvorstandsvorsitzender des Wartburgkreises bei die Linke habe ich so beste Möglichkeiten, mich für meine Stadt, meine Region stark zu machen, vor allem wenn es darum geht, menschenverachtende Einstellungen, Diskriminierung und Rechtspopulismus nicht zuzulassen.

Wo und wie bist du im DGB aktiv?

Ich bin stellvertretender Vorsitzender des DGB – Kreisverbandes Eisenach-Wartburgkreis, im Ehrenamt. In dieser Funktion sind für mich natürlich alle Themen wichtig, die gerade aktuell sind. Wenn es Bildungsveranstaltungen zu planen gibt, dann mach ich das. Auf Fragen zur Rentenabsicherung, zu regionalpolitischen Ereignissen oder zu wirtschaftlichen Entwicklungen, wie beispielsweise in Griechenland, kann ich so Antworten anbieten, die die Menschen informieren oder auch mal beruhigen. Wenn es darum geht, Demonstrationen zum Beispiel gegen TTIP und CETA zu organisieren oder Redner, Rednerinnen für Kundgebungen in gewerkschaftlichen Themen zu finden, bin ich dabei.

Was motiviert dich gerade für deine Ehrenamtsarbeit besonders?

Es ist einfach Klasse, mit Menschen zu tun zu haben, die sich für die gleiche Sache einsetzen, die mit mir kämpfen, wenn es darum geht, Ungerechtigkeiten im Gesellschaftssystem zu thematisieren, darauf aufmerksam zu machen und so manchen Stein auf dem Weg zu einer gerechteren Welt ins Rollen zu bringen. Wenn ich damit auch den, von der Gesellschaft unbemerkten Menschen eine Stimme geben kann,
dann ist das für mich Motivation!

Was findest du an Beratung gut?

Also eigentlich bin ich ja der Lösungsfinder. Aber ich merke immer wieder, dass es ganz oft sinnvoller ist, Menschen tatsächlich dort abzuholen, wo sie sind und sie bei der Suche nach Lösungen zu begleiten, eher derjenige zu sein, der die richtigen Fragen stellt und die Unterstützung bietet, neue Wege zu gehen.

In welchem Themenfeld kannst du besonders gut unterstützen?

Was gebraucht wird, wo ich gebraucht werde, da setz ich mich ein.

Patrick Steigleder

Patrick Steigleder

Patrick Steigleder

„Das Unmögliche zu wollen ist die Voraussetzung dafür, das Mögliche zu schaffen.“ (Karl Liebknecht)

Ich bin Patrick Steigleder und seit 2008 Fluggerätemechaniker. Meinen Beruf übe ich nach wie vor mit Begeisterung in der Fachrichtung Triebwerkstechnik bei einem großen Betrieb in Arnstadt aus. Zur Gewerkschaftsarbeit kam ich, weil mir die Stärkung des Tarifvertrages zu einem Herzensbedürfnis wurde und bis heute noch ist. Als VK-Leiter und Ortsvorstand der IG Metall Erfurt setze ich mich bei Verhandlungen zum Tarifvertrag für die Belange der ArbeitnehmerInnen und natürlich auch für die Umsetzung und Einhaltung des Tarifvertrags ein. In dieser Funktion bin ich auch in verschiedenen Bezirksgremien unterwegs. Ja, und weil es mir nicht reicht, in der Gewerkschaft aktiv zu sein, engagiere ich mich auch politisch im Erfurter Ortsverein der SPD und im Stadtverband der JuSos.

Wo und wie bist du im DGB aktiv?

Für den DGB engagiere ich mich seit 2013, seit 2014 im Stadtverband Erfurt. Als ehrenamtlich stellvertretender Vorsitzender im Stadtverband setze ich mich vor allem für die Stärkung des Ehrenamts und gegen menschenverachtende Einstellungen ein.

Was motiviert dich gerade für deine Ehrenamtsarbeit besonders?

Ehrenamt ist wichtig, weil es wichtig ist, die gewerkschaftlichen Themen an der Basis aufzugreifen, sie weitgehend in die politischen Gremien zu tragen und sie dort als Forderungen zu formulieren. Motivieren können mich immer die Kolleginnen und Kollegen im Betrieb, die täglich ihre Frau oder ihren Mann stehen und deshalb keine Zeit haben, sich außerhalb des Betriebes zu engagieren. Aber auch außerbetriebliche Ungerechtigkeiten fordern mich heraus, zum Beispiel wenn junge Eltern keinen KiTaplatz bekommen, obwohl ihnen einer zusteht oder wenn fehlende Radwege das Fahrradfahren gefährlich machen, setze ich mich leidenschaftlich für die Erweiterung und den Ausbau des Radwegnetzes meiner Heimatstadt ein.

Was findest du an Beratung gut?

Bei Beratungen in dem Verständnis, wie wir sie umsetzen, geht es vor allem darum, Unterstützung anzubieten und keine Lösungen vorzugeben. Das finde ich gut. Ich bin ein guter Zuhörer und kann Menschen auf dem Weg, Probleme zu lösen, gut begleiten, es gut aushalten, dass es manchmal dauert, bis Antworten gefunden sind oder Selbstvertrauen gewachsen ist, um neue Wege auszuprobieren.

In welchem Themenfeld kannst du besonders gut unterstützen?

Vor allem im Kampf gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und gegen Diskriminierung sehe ich mich in beratender Aktion. Ob Konfliktberatung oder Moderation … in diesen Themenschwerpunkten sehe ich auf jeden Fall mein Hauptbetätigungsfeld.

Torsten Lerche

Torsten Lerche

Torsten Lerche

Mein Name ist Torsten Lerche. Ich bin gelernter Kommunikationselektroniker und arbeite als Monteur bei Dt. Telekom Technik. Gewerkschaftsmitglied zu werden, war für mich bereits am ersten Tag meiner Lehrzeit selbstverständlich. Seitdem engagiere ich mich bei ver.di, im Moment als Auskunftsperson des Betriebsrats bei Telekom Technik Niederlassung Ost. Außerdem bin ich im ver.di – Ortsverein Weimar/Apolda stellvertretender Vorsitzender, ordentliches Mitglied im ver.di – Bezirksvorstand Thüringen und auch sehr gern ehrenamtlicher Richter beim Arbeitsgericht und als Mitglied der SPD Berufener Bürger im Wirtschafts- und Tourismusausschuss der Stadt Weimar. Als positiv denkender Mensch vertraue ich immer darauf, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt und diese auch gemeinschaftlich gefunden werden kann. Und als sehr bewegter Mensch bin ich viel und häufig unterwegs, gern auch motorisiert.

Wo und wie bist du im DGB aktiv?

Im DGB Kreisverband Weimar-Weimarer Land gebe ich ehrenamtlich als Kreisvorsitzender mein Bestes, um gemeinsam mit den anderen Akteurinnen und Akteuren aus den verschiedenen Mitgliedsgewerkschaften die aktuellen gewerkschaftlichen Themen in der Region mit den hier lebenden Menschen zu diskutieren und für gewerkschaftliche Ziele zu argumentieren. Dabei bin ich sehr glücklich, einen recht aktiven Kreisverband zu haben, der sich allen Inhalten gleichermaßen stellt und auch vor problematischen Herausforderungen nicht zurückschreckt.

Was motiviert dich gerade für deine Ehrenamtsarbeit besonders?

Ich bin Gewerkschaftsmitglied, um als Arbeitnehmer eine starke Gemeinschaft hinter mir zu haben. Meiner Meinung nach kann man sich nie genug engagieren, um sich als Arbeitnehmer, als Arbeitnehmerin starkzumachen. In meiner Funktion als Kreisvorsitzender verstehe ich mich auch als Bindeglied zwischen gewerkschaftlichen Interessen und regionaler Politik. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dabei zu unterstützen, ihre Rechte durchzusetzen, ihre Rechte überhaupt erst mal zu kennen, das ist der Motor, der mich antreibt, mich im DGB zu engagieren.

Was findest du an Beratung gut?

Es ist mir wichtig, Probleme in ihrer Gesamtheit zu verstehen, um dann entsprechend handeln zu können. Deshalb denke ich, ein guter Zuhörer zu sein. Menschen dabei zu begleiten, eigene Lösungsideen zu entwickeln und sie bei der Umsetzung zu unterstützen, bedeutet für mich eine leistbare Herausforderung und ich bin glücklich, mich dieser, jetzt auch entsprechend unseres Beratungsansatzes, stellen zu können.

In welchem Themenfeld kannst du besonders gut unterstützen?

Prinzipiell bin ich für alles offen und habe auch große Lust, mich auszuprobieren. Für das Moderieren von Veranstaltungen, Sitzungen, Zusammenkünften habe ich während der Ausbildung zum Demokratieberater einiges gelernt, was ich jetzt schon mit Freude einsetzen kann. In diesem Bereich sehe ich mich auch zukünftig in jedem Fall.

Jens Mischke

Jens Mischke

Jens Mischke

Ich bin Jens Mischke. Gelernt habe ich Fernmeldemonteur und habe bis zu meiner Berufsunfähigkeitsrente als Kfz-Elektriker bei Schmitz Cargobull gearbeitet. Meine Interessen sind weitläufig von Natur bis ultimo.

Wo bist du im DGB aktiv?

Im DGB Kreisverband Gotha bin ich engagiert und darüber hinaus mache ich für die IG Metall ehrenamtlich Sprechstunden im dortigen Gewerkschaftsladen.  Mit dem Kreisverband setzten wir zum Beispiel die politischen Kampagnen des DGB vor Ort um. Dabei und auch bei der Arbeit im Gewerkschaftsladen komme ich mit verschiedensten Leuten ins Gespräch und höre ganz unterschiedliche Ansätze. Zudem ist die Arbeit gegen Rechts in Gotha für mich ein wichtiges Anliegen, da versuche ich keine Aktion zu verpassen.


Was motiviert dich?

Ich möchte positive Veränderungen für die normalen Bürger erreichen. Auch dafür möchte ich die Bekanntheit des Gewerkschaftsladens erhöhen, damit mehr Menschen das Angebot nutzen. Denn es ist immer schön, wenn ich jemand weiterhelfen konnte. Mit den Themen des DGB kann ich mich oft identifizieren und finde diese wichtig. Zudem habe ich Interesse, Zeit und Muße mich zu kümmern und möchte meine Zeit sinnvoll einsetzten, das kann ich hierbei. Da der Spaß auch nicht zu kurz kommt, bin ich durch all diese Gründe motiviert.

Was findest du an Beratung gut?

Das ich mit Beratung Menschen helfen kann, dass sie selbst auf einen für sie passenden Lösungsweg kommen. Durch die Beratungsausbildung habe ich mehr Möglichkeiten bekommen Menschen in ihren Anliegen zu unterstützen und gelernt, dass ich sie vor allem durch Fragenstellen weiterbringen kann. Ich habe festgestellt, dass die Leute dann zufriedener mit der Beratung sind, als wenn ihnen vom Berater viel erzählt wird. Außerdem war die Ausbildung auch für die Kampagnenarbeit hilfreich, weil ich jetzt anders an Leute rangehe und dann teilweise auch bessere Reaktionen bekomme, weil Leute mir manchmal anders zuhören.

In welchem Themenfeld kannst du besonders gut unterstützen?

Im Themenfeld Diskriminierung würde ich mich gerne ausprobieren, aber ich bin auch offen für andere Themenfelder. In manchen könnte ich bestimmt meine Erfahrung einbringen, aber auch in Fragen, zu denen ich noch keine konkreten Einsichten habe, würde ich mich einbringen.

Birgit Wegner

Birgit Wegner

Birgit Wegner

Ich heiße Birgit Wegner. Seit fast 25 Jahren arbeite ich als Erzieherin in der Kinderpsychiatrie in Nordhausen. Ein herausfordernder Job, den ich mit Leib und Seele immer wieder gerne mache. Daneben engagiere ich mich im Klinikum außerdem ehrenamtlich in der ver.di Betriebsgruppe, mit der wir schon einiges für unsere KollegInnen und uns erreichen konnten.

Wo und wie bist du im DGB aktiv?

Im DGB bin ich als ehrenamtliche Kreisvorsitzende in Nordhausen aktiv. Dabei möchte ich gerne erreichen, den DGB in der Region präsenter zu machen und seine Stärken auch hier zum Tragen zu bringen. Dabei sehe ich den Bereich der Integration von MigrantInnen als möglichen kommenden Schwerpunkt der Arbeit. Denn der DGB kann in Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften und den Parteien politisch einiges bewirken.

Was motiviert dich gerade für deine Ehrenamtsarbeit besonders?

Ich habe Spaß am Umgang mit verschiedenen Menschen und dies motiviert mich am meisten. Zudem bin ich gerne aktiv, lerne sehr gerne Neues und teile meine Erfahrung und mein Wissen bereitwillig mit anderen. Ich freue mich auch immer, wenn ich andere motivieren kann sich zu engagieren. Mein Mann und meine KollegInnen bei ver.di unterstützen mich in meinen Ehrenämtern.

Was findest du an Beratung gut?

Vor der Ausbildung hätte ich es nicht gedacht, aber in Beratungsgesprächen kommen wirklich schnell viele gute Ansätze heraus. Das finde ich genial, dass es durch Beratung so einfach geht die Fallgeberin/den Fallgeber auf neue Ideen zu bringen, die ihr oder ihm wirklich weiterhelfen. Alle haben unterschiedliche Herangehensweisen, das ist sehr gewinnbringend.

In welchem Themenfeld kannst du besonders gut unterstützen?

Konfliktberatung kann ich mit zum Beispiel sehr gut vorstellen. In dem Bereich habe ich in Beruf und Ehrenamt schon einiges an Erfahrung gesammelt und aufmerksam verfolgt, wie es in den unterschiedlichen Fällen gelingt doch Lösungen zu finden.  Zudem profitiere ich von den Moderationstechniken, die wir ausprobiert haben und könnte in dem Themenfeld andere Ehrenamtliche unterstützen, wenn sie zum Beispiel Sitzungen mal anders gestalten wollen.

Gregor Gallner

Gregor Gallner

Gregor Gallner

Ich bin Gregor, lebe in Erfurt. Nach vielen Jahren ehrenamtlicher Tätigkeiten in Gewerkschaften und anderen Initiativen, bin ich seit dem Jahr 2012 hauptamtlich für die DGB Jugend tätig. Das faszinierende für mich an Gewerkschaften war und ist, dort so viele verschieden Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zu treffen, die es aber trotzdem schaffen gemeinsam solidarisch für etwas zu kämpfen.

Wo bist du im DGB aktiv?

Ich bin Jugendbildungsreferent für die DGB Jugend Thüringen. Dort beschäftigen wir uns mit allen Themen der Arbeitswelt mit den besonderen Perspektiven junger Menschen. Wir wollen Ausbildung und Studium besser machen, setzen uns für mehr Mitbestimmung von jungen Menschen ein und zeigen klare Kante gegen Rassismus und Ausgrenzung. Zu meinen Aufgaben gehört z. B. die Betreuung ehrenamtlicher Gremien oder auch die Vertretung der DGB Jugend in Bündnissen gegen Rassismus und Neonazis.

Was motiviert dich?

Kurz und knapp: „Allein machen sie dich ein“. Nur gemeinsam können wir unsere Forderungen auch durchsetzen. Der Gedanke der Solidarität ist Grundlage für Gewerkschaften. Das motiviert mich gemeinsam mit anderen für die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der großen Mehrheit der Menschen aktiv zu sein.

Was findest du an Beratung gut?

Unsere Beratung ist nicht bevormundend, sondern nimmt alle Beteiligten als Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen ernst. Lösungen für Konflikte und Probleme werden nicht vorgegeben, sondern es sollen unterschiedliche Wege aufgezeigt werden. Die Lösungen für Probleme sind so unterschiedlich wie die Menschen.

In welchem Themenfeld kannst du besonders gut unterstützen?

Ich habe mich viel theoretisch und auch in der Bildungsarbeit mit Formen von Diskriminierung beschäftigt.  In der Ausbildung zum Demokratieberater habe ich aber vor allem festgestellt, dass ich Situationen und Probleme aufmerksam gut einschätzen kann und mir immer an einer gemeinsamen Lösung gelegen ist, wo dies möglich sein kann.

Cornelia Putzke

Cornelia Putzke

Conny Putzke

Mein Name ist Conny Putzke und ehrenamtliches Engagement gehört ganz selbstverständlich zu meinem Leben, solange ich denken kann. Als gelernte Konditorin und ausgebildete Industriekauffrau arbeitete ich in unterschiedlichen Unternehmen und war immer daran interessiert, Arbeitsbedingungen für die Kolleginnen und Kollegen zu verbessern. Damals, in den 90er Jahren, begann auch mein politisches Engagement. Über meinen Ehemann kam ich dann zur Gewerkschaftsarbeit und entdeckte so Möglichkeiten, meine politischen Haltungen mit sozialen Ambitionen zu verbinden. Ich will mit Menschen zu tun haben, die in die gleiche politische Richtung denken wie ich und die sich genauso wie ich für andere Menschen einsetzen möchten. Diese finde ich auch im Sozialverband VdK, in dem ich im Vorstand des Ortsverbandes Bad Salzungen als Beisitzerin für sozial benachteiligte Menschen in dieser Gesellschaft kämpfe. Zudem engagiere ich mich im Bündnis für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit sowie in der Betreuung Geflüchteter. In meiner Freizeit widme ich mich mit großer Leidenschaft dem Line-Dance und unternehme genauso gern lange Fahrradtouren mit meinem Mann.

Wo und wie bist du im DGB aktiv?

Als Vertreterin der Gewerkschaft ver.di engagiere ich mich seit Jahren ehrenamtlich im DGB Kreisverband Eisenach-Wartburgkreis. Hier nehme ich mich aller Themen an, die aktuell sind. Dabei ist es mir sehr wichtig, mit meinen KollegInnen öffentlichkeitswirksam zu agieren.

Was motiviert dich gerade für deine Ehrenamtsarbeit besonders?

Es gibt Vieles in der Gesellschaft, was veränderungsbedürftig ist, z. B. soziale Ungerechtigkeit. In der Gewerkschaft finde ich dafür Gleichgesinnte. GewerkschafterInnen treten auch immer mehr politisch auf. Sie haben als Interessenverbände der ArbeitnehmerInnen auch immer größeren Einfluss auf Politik. Das begeistert und motiviert immer wieder, mich in diesen wichtigen Bereichen einzusetzen.

Was findest du an Beratung gut?

Beratung, so wie wir sie verstehen, bietet für mich immer eine gute Möglichkeit der Hilfe zur Selbsthilfe. Da ich mich gut in die Probleme und Situationen anderer Menschen hinein versetzen kann, lerne ich die zu beratenden Personen besser kennen und kann mich intensiv mit allen Fragen und Herausforderungen auseinandersetzen. Beratung ist für mich auch immer eine gute Methode, um mich selbst entdecken und mehr über mich erfahren zu können. Dazu gehören auch selbstkritische Fragen - wie tolerant bin ich, kann ich eine Situation wertfrei beurteilen – dazu. 

In welchem Themenfeld kannst du besonders gut unterstützen?

Den Fokus meiner Unterstützungsleistung möchte ich auf das wichtige Thema Ehrenamtsgewinnung für den DGB legen. Hier sehe ich auch mein höchstes Potenzial, gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen, neue Herangehensweisen zu entwickeln. Konflikte innerhalb der Stadt- und Kreisverbände des DGB fordern mich aber genauso heraus.