Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 18/14 - 31.03.2014

DGB im Unstrut-Hainich Kreis: Mindestlohn für alle, jetzt.

Unstrut-Hainich

DGB/Licht

„Nach Jahren des Kampfes und politischen Drucks durch die Gewerkschaften hat die große Koalition einen bundesweiten gesetzlichen Mindestlohn zum 1. Januar 2015 vereinbart. Die Einführung des Mindestlohns würde für 304.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Thüringen eine unmittelbare Lohnerhöhung bedeuten.“ so Maria Funke, Vorsitzende des DGB Kreisverbandes Unstrut-Hainich im Rahmen eines Gespräches für den Mindestlohn mit der Bundestagsabgeordneten Sigrid Hupach am 27. März 2014 in Mühlhausen.

„Der Mindestlohn muss ohne Wenn und Aber für alle Beschäftigten gelten. Die Ausnahmen, um die seit Monaten von Arbeitgeberseite und in Teilen der Koalition gefeilscht werde, lehnt der DGB entschieden ab.“

Der klug eingeführte und kontrollierte gesetzliche Mindestlohn garantiere ein angemessenes Einkommen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ein hohes Beschäftigungsniveau. Damit leiste der Mindestlohn auch einen Beitrag zur Stärkung des europäischen Wirtschafts- und Sozialmodells.

„Mindestlohn für alle, wir fordern mindestens 10,- Euro pro Stunde, da auch 8,50 Euro eigentlich nicht zum Leben reichen. Aber auf jeden Fall muss es einen flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn für alle geben, ohne Ausnahme.“ so Sigid Hupach, MdB DieLinke in Mühlhausen.

Hinweis

Die Zahlen sind dem IAQ Report 02/2014 entnommen und basieren auf einer Sonderauswertung des sozioökonomischen Panels (SOEP).

Der im Koalitionsvertrag vereinbarte Mindestlohn gilt ab dem 1. Januar 2015 überall dort, wo keine Tarifverträge wirken. In einer Übergangsfrist bis zum 1. Januar 2017 sind Ausnahmen für tariflich vereinbarte Entgelte unter 8,50 Euro möglich.

Mehr Infos zur Position des DGB http://www.dgb.de/themen/++co++b1ddf3e2-a3bb-11e3-936b-52540023ef1a

 

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Würde kennt keine Ausnahmen: Kein Lohn unter 8,50 Euro

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