Deutscher Gewerkschaftsbund

Tag der Arbeit

23.03.2017

Arbeitswelt im Film

Im Vorfeld zum 1. Mai hat die DGB Jugend Erfurt mit dem bwt, DGB, FES und ver.di die Filmreihe Arbeitswelt im Film organisiert. Es werden vier Filme an drei verschiedenen Orten gezeigt, welche sich den verschiedenen Problemen von Arbeiter*innen widmen. Sei es die Fließbandarbeit vor 100 Jahren, der Kampf von Freiheit und Eigenständigkeit oder die bürokratischen Hindernisse eines Sozialstaat.

12. April 2017, 19:00 Uhr - Modern Times (USA 1936) - filler - offenes Jugendbüro der DGB Jugend Erfurt Schillerstraße 44 (Hinterhaus)

Charlie Chaplins Auseinandersetzung mit der industriellen Arbeitsgesellschaft gilt als einer der wichtigsten Filme aller Zeiten. Der Klassiker trägt den Untertitel „Eine Geschichte der Industrie, des privaten Unternehmertums, des Kreuzzugs der Menschheit bei ihrem Streben nach Glück“ Er ist eine Tragikomödie über den Menschen im Räderwerk der modernen Technik. Gleichzeitig ist der Film ein mit Galgenhumor gespickter Abgesang auf die berühmte Tramp-Figur und die Stummfilmära.

„Unter den Meisterwerken sind wiederum die ‚Modernen Zeiten‘ das Meisterwerk.“ Hellmuth Karasek

https://www.facebook.com/events/277710659341662/

 

19. April 2017, 17:00 Uhr - Ich, Daniel Blake - Kinoklub am Hirschlachufer

Der 59-jährige Brite Daniel Blake aus Newscastle ist nach dem Tod seiner Frau und einem schweren Herzinfarkt auf das Sozialsystem angewiesen - zum ersten Mal in seinem Leben. Doch auf der Behörde wird er nicht ernst genommen, sondern zu einer seelenlosen Nummer degradiert. Er schließt Freundschaft mit der alleinerziehenden Mutter Katie sowie ihren Kindern, gemeinsam kämpfen sie gegen Ungerechtigkeit und Unmenschlichkeit eines Systems an.

„Wenn man der Arbeiterklasse ein filmisches Denk mal errichten wollte - so sähe es aus.“ SÜDDEUTSCHE ZEITUNG

6,50 Euro | 5,- Euro für Gewerkschaftsmitglieder

https://www.facebook.com/events/212545145893579/

 

24. April 2017, 20:00 Uhr - Blutige Erdbeeren - Offene Arbeit Erfurt, Allerheiligenstr. 9

Die Studentenbewegung des Mai 1968 fand auch in den USA seinen Niederschlag. Der Film fängt das Lebensgefühl und die Musik der Zeit sehr gut ein. Dabei erzählt er die Geschichte des politisch nicht sonderlich interessierten Studenten Simon, der bei einer Protestversammlung die Studentin Linda kennenlernt. Sie ist Anhängerin von Marcuse und Che Guevara und durch sie wird er Teil der universitären Auseinandersetzung zwischen Demokratisierung und Kriegsbeteiligung. 

„Der den Übergang vom privaten zum politischen Engagement geschickt nachzeichnende Film ergibt ein ergreifendes Bild der Atmosphäre der amerikanischen Universitätsunruhen vom Mai 1968.“ zelluloid.de

 

27. April 2017, 19:00 Uhr - Marija - Kinoklub am Hirschlachufer

Die Ukrainerin Marija, Titelheldin von Michael Kochs erstem Langfilm, lebt in einem armen Viertel im Norden Dortmunds. Ihren Lebensunterhalt verdient sie als Putzfrau in einem Hotel, träumt aber insgeheim von einem eigenen Frisörsalon. Als sie nach einem leichtfertigen Diebstahl entlassen wird, steht sie vor dem Nichts. Doch Marija hat die Nase voll, von Billigjobs, in denen sie ausgebeutet wird, von der Unsichtbarkeit und von diesem tagtäglichen Kampf um Kleinigkeiten. Veränderungen müssen her. 

„Ein schillerndes Schauspielerensemble löst große Themen wie Freundschaft, Toleranz und Solidarität in eine Fülle intimer, wahrhaftiger Momente auf.“ epd film

6,50 Euro | 5,- Euro für Gewerkschaftsmitglieder

https://www.facebook.com/events/1263731123715122/

 

 


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